SSD Festplatten Tests
Als Konkurrenz zu den herkömmlichen Festplattenlaufwerken haben sich Festspeicher mittlerweile einen Namen gemacht. Diese als Solid State Disc, kurz SSD, bezeichneten Speicher ersetzen die mechanische Festplatte durch elektronische Speicherbausteine ohne jegliche mechanischen Vorgänge. Die Zugriffe auf die Daten erfolgen praktisch unmittelbar und sparen so die Zeit des mechanischen Lesekopfes einer Festplatte und die Laufzeit bis zum Auffinden der richtigen Speicherorte auf der Festplatte ein. Die Computerfreunde mit einem Hang zu Hightech und großen Geschwindigkeiten haben diese Form der Massenspeicher als Festplattenersatz schon seit einigen Jahren im Einsatz. Durch weiter verbesserte Speichertechnologien sinken langsam die Preise und es werden weitere Anwendungen möglich. Mittlerweile sind Konkurrenzprodukte auf dem Markt und können in ihrer Leistungsfähigkeit verglichen werden.
Alltagstauglichkeit wird durch Testverfahren ermittelt
Die Testverfahren für Rechnergeschwindigkeiten oder sonstige Leistungsdaten werden als Benchmarks bezeichnet. In den Verfahren werden die verschiedenen Produkte den exakt gleichen Bedingungen ausgesetzt und müssen identische Aufgaben erfüllen. Die Benchmarks für SSD beinhalten zum Beispiel die Zeitmessung für das Auffinden von 1 Gigabyte Daten oder das Ablegen der gleichen Datenmenge. Fachzeitschriften wie etwa Chip berichten ausführlich über das im Labor getestete Verhalten der neuartigen Speicher und stellen ihren Lesern für den Hausgebrauch die notwendige Software der Tools für Benchmarktests zur Verfügung. So können Eigentümer ähnlicher Speichermedien zu Hause Vergleichsmessungen an ihren eigenen Computeranlagen durchführen.
Zu lösende Problemfelder der neuen Speicher
In den Benchmarktests der Solid State Disks haben sich Unterschiede zwischen verschiedenen Bauarten und der Organisation der Datenablage gezeigt. Die Technik ist seit Jahren von den USB-Sticks her bekannt und prinzipiell kein Geheimnis. In der Zusammenschaltung einzelner Speichermodule zu einem großen Gesamtspeicher ergeben sich jedoch Probleme für die Organisation der Datenablage. Festplatten haben Partitionen, Spuren und Sektoren. Ähnliche Adressalgorithmen sind auch in der neuen Speichertechnologie erforderlich. Zu diesem Zweck besitzen die neuartigen Bausteine Controller, die sich um eine Steuerung der Datenflüsse für Zugriff und Ablageorte kümmern. In den bisherigen Benchmarks waren zwar die Speicherchips kaum mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu messen, jedoch ließen sich ihre Controller teilweise viel Zeit für ihre Arbeit oder produzierten Fehler. Der aktuelle Sachstand zu den neuen Massenspeichern konzentriert sich daher auf etwa gleichwertige Bausteine für die Speicher und Entwicklungsbedarf und Support der Firmware für die Controller.
Die Wettbewerbsfähigkeit steigt
Die sehr hohe Resistenz der SSD gegen mechanische Erschütterungen, ihre hohe Geschwindigkeit, ihr geringer Stromverbrauch, ihre geringe Temperaturentwicklung, die kleine Baugröße und ihr geringer Kühlungsbedarf prädestinieren die Speicher zum Ersatzbauteil der konventionellen Festplatte. Die Tests haben selbst für die langsamsten schlecht geregelten Solid State Discs eine deutliche Überlegenheit in der Performance gegenüber der heutigen Technik demonstriert. Die stetig sinkenden Preise und die ständig verbesserten Bausteine und Softwarelösungen für die Controller werden den neuen Massenspeichern schon bald zum Durchbruch bei allen Einsatzgebieten von Computern bieten. Jedes neuen Produkt wird den Benchmarktests unterzogen und so die Messlatte für die erreichbaren Leistungen ständig höher gelegt. Kunden können anhand der Testergebnisse je nach eigenem Anwendungszweck zwischen den Spitzenprodukten oder anderen Bausteinen wählen.
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